Thomas und ObamaGroße Herausforderungen bergen für mich immer einen ganz besonderen Reiz – der G7-Gipfel im Juni 2015 auf Schloss Elmau, war definitiv eine der größten Herausforderungen.

Für mich als Bürgermeister, Kreis- und Bezirksrat war das eine sehr ereignisreiche Zeit,

die viel Arbeit bedeutete, aber auch eine Menge Chancen bot. Viele Maßnahmen konnten in rekordverdächtiger Zeit realisiert werden.

 




In Rekordzeit das Unmögliche möglich zu machen.

Der Termindruck und die Brisanz des Gipfels ermöglichte die Umsetzung von vielen Projekten die in der Warteschlaufe steckten. Wir konnten zum Beispiel die Baumaßnahmen rund um den Rathausplatz in Krün in nur wenigen Monaten abschließen. Auch der notwendige Anschluss des Elmauer Hochtales an das Wasser- und Abwassernetz wurde umgesetzt, genauso wie die Sanierung des Klaiser Bahnhofs und der Ausbau des Internet- und Mobilfunk. Das schöne: all das in Hochgeschwindigkeit.

Nachhaltigkeit spielt für mich eine besonders große Rolle: Wir haben uns und unsere Heimat den Delegationen, Journalisten und Besuchern des Gipfels perfekt präsentiert.

Ganz kritisch: Was ist uns nach dem Gipfel geblieben?

Mein Anliegen war, das Maximale für unsere Gemeinde herauszuholen, damit unsere Heimat so liebens- und lebenswert bleibt wie sie ist, aber mit einigen zentralen Verbesserungen, die schon längst fällig waren.

Ein quasi Nebenprodukt des Gipfels ist hier dankenswerter Weise der enorme Werbeeffekt für den Tourismusstandort Alpenwelt Karwendel. Die wunderbaren Bilder, die während des G7 Journalisten aus aller Welt rund um den Globus schickten, sind für uns von unschätzbarem Wert.

Es war und ist mir wichtig, hier ein Zeichen zu setzen und der ganzen Welt deutlich zu machen, was Bayern kann – Möglichkeiten und Chancen zu nutzen, eine Wirtschaftskraft zu fördern, wie es ohne den Gipfel nicht auf diese Art und Weise machbar gewesen wäre.

Es ist uns gelungen, die Welt mit Krün zu verknüpfen, auf persönlicher Ebene, durch unsere Gastgeber, die sich um die Delegationen, Journalisten und Polizisten kümmern und ihnen während dieser Zeit nicht nur ein Dach über dem Kopf garantieren, sondern sich wie immer herzlich um ihre Gäste kümmern, um eine entspannte Atmosphäre angesichts des weltpolitischen Spektakels rundherum zu schaffen.

Gemeinsam - Bürger, Gastgeber, Gewerbetreibende und Gastronomen –haben wir diese Herausforderung angenommen und uns mit allem was uns zur Verfügung steht, dafür eingesetzt, diese einmalige Chance optimal zu nutzen.