Max der GemeindestierBei uns geht das Milchvieh nicht nur auf eine gemeinsame Weide, die Kälber dieser Kühe haben meist auch einen gemeinsamen Vater - den Gemeindestier Max. Er steht stellvertretend für das Selbstverständnis gemeindlicher Arbeit in Krün.

 



Im Wesentlichen lässt sich mein Denken und Handeln auf drei Grundsätze festlegen:

  1. Im Mittelpunkt für alles Tun und Handeln stehen immer die Menschen.
  2. Entscheidungen werden ganz im Sinne der wirtschaftlichen Entwicklung UND für den unmittelbaren gesellschaftlichen Nutzen getroffen.
  3. Tradition bewahren und zukunftsorientiert weiterführend handeln.

Die landwirtschaftlichen Betriebe sind Wirtschaftsunternehmen, stehen für ein Kulturgut und sind Träger von Traditionen. Der Stier Max zählt zu den letzten seiner Art und erfreut sich wachsender Berühmtheit in zahlreichen TV-Beiträgen.
Max ist der Krüner Gemeindestier, der von allen Landwirten genutzt werden kann. Der gemeinsame Aus- und Eintrieb der Milchkühe im Sommer ist jeden Tag eine touristische Attraktion.
Der gemeinsam mit den Landwirten eingeführte Almabtrieb mit Bauernmarkt hat sich zu einem großen Anziehungsmagneten für Touristen und Ausflügler entwickelt. Die Veranstaltung zeigt, was für Krün so wichtig ist: Zusammenhalt über die beruflichen Grenzen hinweg. Ehrenamtliche der ansässigen Vereine bauen das große Festzelt auf, die Landwirte kümmern sich um den Viehtrieb und der Touristikverein organisierte den Bauernmarkt. Die inzwischen 6.000 Gäste honorieren das Engagement.

Der große Flößerspielplatz ist ein Spieleparadies für alle Krüner Kinder und auch für unsere jungen Gäste. Für die Gesamtvermarktung der Gemeinde spielt er deshalb eine wichtig Rolle, weil wir damit die Zielgruppe der Familienurlauber stärken und die historischen Wurzeln, die Flößerei, auf spielerische Art vermittelt. Der Gast und Urlauber profitiert genauso wie die Einheimischen. Das schönste an diesem Projekt ist aber die Entstehungsgeschichte, die unsere Gemeinschaft wieder spiegelt. Der Spielplatz hat einen Wert von ca. 150.000 bis 200.000 EUR und wird aus den Mitteln eines Fördervereins bezahlt. In meheren hundert ehrenamtlichen Arbeitsstunden haben viele Kinder, Eltern und Großeltern dem Spielplatz ein unverwechselbares Gesicht gegeben. Auch der Unterhalt wie Ein- und Auswintern, Rasenmähen usw. wird nicht etwa durch den Bauhof geleistet, sondern von ehrenamtlichen Helfern erledigt.